Aktuelles - Heimatverein

Kopfzeile zeigt Kirchturmspitze von Wickrathberg zwischen Bäumen
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Aktuelles

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 Gedenkstunde in Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren
am 09.11.2018 an der Berger Dorfstraße
In Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren führte der VHD gemeinsam mit den Dorfvereinen und der ev. Kirchengemeinde Wickrathberg am Freitag, 09.11., eine feierliche Gedenkstunde durch.
Rund um die Gedenkplatte auf dem Gehweg vor der ehemaligen Synagoge an der Berger Dorfstraße 25 versammelten sich rund 120 Mitbürger aus Wickrathberg und den umliegenden Ortschaften.
Im Namen des VHD-Vorstands begrüßte Thomas Steinert die Teilnehmer.  Er betonte, dass angesichts der historischen Dimension dieses Termins sowie die besorgniserregenden aktuellen Ereignisse weltweit und auch in unserem Land alle Mitbürger aufgerufen sind, sich deutlich durch gemeinsame Zeichen gegen jegliche Form des Antisemitismus und für unsere demokratische und christliche Verantwortung zu positionieren.
Der Männergesangverein Eintracht unter Leitung von Heinz-Josef Fröschen setzte mit seinen Liedern nachdenklich-festliche Akzente.
Die Gebetstexte von Pastorin Esther Gommel-Packbier und die gemeinsam gesungenen Lieder waren erfüllt von der Bitte an unseren guten Vater im Himmel, uns allen Mut und Kraft zu geben für die vielfältigen Aufgaben in der Gegenwart und Zukunft.

In seiner Ansprache gab Staatssekretär Dr. Günter Krings, MdB, zunächst einen ausführlichen Aufriss über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Deutschland der Weimarer und der NS- Zeit. In eindrucksvoller Weise und durch authentische Berichte belegt, zeichnete er die menschenverachtenden Ereignisse der dreißiger Jahre in unserer Stadt und Gemeinde nach. Herr Krings betonte ausdrücklich unsere heutige Verpflichtung, sich immer wieder an unsere dunkle Vergangenheit zu erinnern und begrüßte künstlerische Ansätze wie z.B. die Aktion Stolpersteine oder die Erinnerungsstelen in München. Abschließend bedankte er sich herzlich bei den Veranstaltern und allen, die zu dieser würdigen Gedenkstunde beigetragen haben.
Mit der Kranzniederlegung und dem Segenswunsch von Frau Gommel-Packbier endete die Gedenkstunde.

(Quelle: Text Thomas Steinert / Fotos Lothar Hericks)

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 Berjer Laternenmeer am 02.11.2018
– mehr als 800 Teilnehmer ziehen mit St. Martin durch Wickrathberg
Zum Startpunkt Im Schlaun strömen immer mehr Kinder mit Laternen samt ihren Familien. Alle warten gespannt. Da, endlich ist St. Martin (Marina Zinner) hoch auf dem stattlichen Schimmel zu sehen. Sie reitet an die Spitze des Zuges begleitet von Thomas Steinert vom VHD-Vorstand. Nun ertönt zum ersten Mal kraftvoll das Martinslied aus den Instrumenten des „1. Gerichhausener Reitercorps“ und der „Big Music Rheydt“. Der Weg führt über die Niersstraße auf die Berger Dorfstraße. Am Bresserplatz reihen sich die Bambinis und F-Jugend des SV Wickrathberg samt ihren Familien ein. Vorbei an der Kirche, über das Pastorat und den Lerchenweg führt der nunmehr über 800 Teilnehmer zählende Zug schließlich zum Spiel- und Bolzplatz am Ende des Postillionswegs.
In den Fenstern und den vielen Hauseingängen hängen Laternen oder stehen bunte Windlichter. Am Zugweg winken zahlreiche Anwohner mit freudigen Gesichtern. Die Freiwillige Feuerwehr sichert den Zugweg mit ihren Wachsfackeln; ihr Einsatzwagen sichert mit Blaulicht und gemeinsam mit den Beamten der Polizeidienststelle Wickrath das Geschehen.
Nach insgesamt 35 Minuten ist der Feuerplatz erreicht. Dort sitzt bereits Sam Ludwig als Bettler auf einem Strohballen vor dem riesigen, lodernden Feuer mitten auf dem erleuchteten Gelände. Er friert nicht wirklich, denn die Glut ist heiß und die Temperaturen sind mit trockenen knapp 10*C angenehm für die Jahreszeit. Als alle sich rings um das Feuer versammelt haben, reitet St. Martin die lange Reihe der Kinder ab. Thomas Steinert begrüßt mit launigen Worten die beeindruckend große Schar. Sankt Martin sei eines der schönsten christlichen Feste und da ist es klasse, dass so viele hier zusammen feiern. Er bedankt sich im Namen des VHD-Vorstandes bei allen tatkräftigen Helfern. Anschließend trägt er die Martinslegende vor. Nun spielen die Musiker noch einmal das Martinslied und alle Kinder stimmen ein letztes Mal lautstark ein, wenn der „arme Mann“ sich endlich mit der Hälfte des Martinsmantels wärmen kann.
Und dann ist es endlich Zeit für die Ausgabe der Martinstüten! Unterstützt von einigen Helfern verteilt St. Martin die rekordverdächtigen, mehr als 220 wohlgefüllten Tüten an die sichtlich zufriedenen Kinder.
Hier finden Sie die Fotos vom Martinszug.


(Quellen:
 Text Thomas Steinert / Fotos Lothar Hericks)

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