Aktuelles - Aktuelle Webseite vom Heimatverein

Kopfzeile von der Webseite vom Heimatverein Wickrathberg.
Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelles

.

Foto zeigt Weihnachts- und Neujahrsgruß vom Heimatverein Wickrathberg
Neue Stolpersteine für Wickrathberg
Erinnerung an Menschen der Vergangenheit und als Ermahnung an die Zukunft.
Mit seinen STOLPERSTEINEN erinnert der Künstler Gunter Demnig seit dem 27. Januar 2006 (Gedenktag für die Opfer des Holocaust) an eine grausame Zeit. In Mönchengladbach wurden bisher 295 Stolpersteine an 88 Orten verlegt.
(v.li.: Sigrid Müller, Barbara Fitzek, Stefan Peters, Gunter Demnig und Yitzhak Hoenig)
Mit seinen STOLPERSTEINEN erinnert der Künstler Gunter Demnig seit dem 27. Januar 2006 (Gedenktag für die Opfer des Holocaust) an eine grausame Zeit. In Mönchengladbach wurden bisher 295 Stolpersteine an 88 Orten verlegt.

Patenschaft: Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg, Sigrid Müller, Claudia Putz und Barbara Fitzek (die drei Damen haben sich eine Patenschaft geteilt) und Stefan Peters aus Wanlo sind nun Paten für diese drei Stolpersteine.

Stolpersteine in Mönchengladbach-Wickrathberg:
Berger Dorfstraße 14:
Die Familie von Gustav Harf aus Wickrathberg gehörte zu den wenigen Juden, die Verfolgung und Deportation im nationalsozialistischen Deutschland überlebt haben.
Gustav Harf wurde am 19. Februar 1891 in Wickrathberg geboren. Sein Vater war der Handelsmann Hermann Harf (1855-1922), seine Mutter Sophia Harf geb. Blech [Bleeck] (1857-1940). Vater Hermann Harf stammte aus Hochneukirch [damals Neukirchen], Mutter Sophia Harf aus Beckrath.


Gustav Harf, Jg. 1891, „Schutzhaft“ 1938, Dachau, Deportiert 1941, Riga, befreit
Meta Harf geb. Seligmann, Jg. 1903, Deportiert 1941, Riga, Befreit
Hans Hermann Harf, Jg. 1931 Deportiert 1941, Riga, Befreit
Gustav Harf heiratete 1922 in Essen-Kettwig die dort 1903 geborene Meta Seligmann. Am 24. März 1931 wurde dem Paar der Sohn Hans Hermann Harf geboren. Von Beruf war Gustav Harf Kaufmann. Außerdem bekleidete er das Amt des Gemeindevorstehers der Wickrathberger Synagoge. Gustav Harf starb 1972 in Kettwig.
Gustav Harf, seiner Frau Meta Harf und dem Sohn Hermann Harf wurden zur Erinnerung und Mahnung an die von ihnen erlittene Verfolgung am 16. Dezember 2019 vor dem Haus Berger Dorfstraße 14 drei Stolpersteine gesetzt.
Günter Erckens hat die dramatischen Erlebnisse in seinem Buch „Juden in Mönchengladbach“ Band 2, Herausgeber Stadtarchiv MG, eindrucksvoll beschrieben.
Text und Bilder: RS-Redakteur Heinz-Josef Katz

.Newsletter

Wir möchten Sie zukünfig direkt und umgehend über Neuerungen informieren.Dazu bieten wir Ihnen unseren persönlichen Newsletter mit Informationen zu aktuellen Themen wie Veranstaltungen und Neues auf unserer Webseite an. Wenn Sie die angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Tip

Zurück zum Seiteninhalt